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Auto­kinder­sitze: Viele sind gut und vier mangelhaft

Auto­kinder­sitze im Test 2017

Auto­kinder­sitze im Test 2017

Von 37 getesteten Auto­kinder­sitzen schnitten 22 gut ab. Kritische Schad­stoffe und Sicher­heits­mängel brachten vier Auto­kinder­sitzen ein mangelhaft ein. Zu diesem Ergebnis kommen die Stiftung Warentest und der ADAC in ihrem aktuellen Test Autokindersitze, der in der Juni-Ausgabe der Zeit­schrift test erscheint.

Wegen kritischer Schad­stoffe schneiden zwei Modelle mangelhaft ab. Im Bezugs­toff fanden die Tester deutliche Mengen des Flamm­schutz­mittels TCPP. Alle anderen Sitzbezüge im Test erwiesen sich bei den Unter­suchungen auf schädliche Substanzen als unkritisch. Ein Frontal­aufprall wurde dem Crash Test Dummy in zwei Sitzen zum Verhäng­nis. Entweder flog er fast aus dem Sitz oder der Gurt schnitt so stark in seinen Bauch ein, dass bei einem Kind Organe verletzt worden wären.

Manche Anbieter werben für mitwachsende Kinder­sitze, ein Modell für alle Alters­klassen. Das geht leider auf Kosten der Sicherheit. Deshalb empfiehlt die Stiftung Warentest nach­einander zwei oder drei gute Auto­kinder­sitze der Kinder­größe entsprechend anzu­schaffen, anstatt auf einen Alleskönner zu setzen.

Der ausführ­liche Test Auto­kinder­sitze ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 24.05.2017 am Kiosk) erschienen und ist bereits unter www.test.de/kindersitze abruf­bar.

Auto­kinder­sitze: Viele sind gut und vier mangelhaft
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